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Der erste Kontakt mit unserem Hobby!


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Der erste Kontakt mit unserem Hobby!

Beitragvon ZanderDieter » Sonntag 31. Januar 2010, 21:50

2e Schildert mal,wie und wann Ihr zum Angeln gekommen seid!Was war euer erster gefangene Fisch usw.Ich fang dann mal an.

Ich bin in Weilerswist bei Euskirchen geboren.Bei uns gab es eine Villa,die in ihrem riesigen Garten einen Teich hatte.Der Teich war etwa 30 x30 m gross.Am meisten waren Karauschen in dem Teich vertreten.Daneben Goldfische.Ganz selten waren Schleien.Wenn man davon eine erwischen konnte,war das schon eine Leistung.Karpfen bis etwa 50 cm gabs auch.Köder wurden immer vor Ort gesucht(Würmer,Maden).Ansonsten haben wir mit Teig geangelt.Ich war etwa 8 Jahre alt,als Ich zum ersten mal an diesem Weiher angeln ging.Ganz umsonst ging das nicht.Wir mussten immer erst klingeln gehen,und 1 Mark berappen.Aber dann konnte es losgehen.Ich sehe jetzt noch vor mir,als meine Pose,die direkt neben dem Schilf dümpelte,sich langsam in Bewegung setzte.Meine Rute war ein Bambusstock.Am Haken war ein kleiner Wurm als Köder.Als die Pose abtauchte,schlug Ich an.Leider konnte Ich meinen ersten Fisch des Lebens noch nicht sehen,weil er sich im Schilf verhakt hatte.Ich war natürlich sehr neugierig,was Ich denn da an der Angel hatte.Nach einiger Zeit schaffte Ich es dann den Fisch frei zu bekommen.Mit einem Schwung wurde er dann aufs Gras gehoben.Vor mir lag der erste Fisch den Ich an den Haken bekommen habe!Es war eine Silberkarausche,wie Ich dann später erst herausfand.Von nun an ging es fast täglich an den Teich zum Angeln.Schwer war nur,immer die Mark zu beschaffen.Ich habe dann ab und zu mal gefangene Goldfische verkauft,um an das Geld zu kommen.Fisch gabs da immer.Jedes Jahr gabs wieder neue Karauschenbrut,und schöne Mischungen aus Karauschen und Goldfischen.Das ist jetzt 45 Jahre her,und Ich angele immer noch.Kein Wunder.Ist ja auch das schönste Hobby der Welt! 2c
Gruss Dieter!
Immer am Rhein! Immer am Fisch!

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Beitragvon Michel81 » Dienstag 2. Februar 2010, 17:02

ich weiß garnicht genau wann es bei mir mit der faszination fürs angeln angefangen hat. ich war eigentlich schon immer fasziniert von fischen. ich kann bis heute an keiner pfütze vorbeigehen, ohne darin nach fisch zu suchen. aber es hat eine weile gedauert, bis ich meinen angelschein gemacht habe.

als kleiner junge habe ich mal eine angel geschenkt bekommen. bei meiner oma an der schlei bin ich dann mit einer tante losgezogen und habe mit schwimmer und ausgebuddelten regenwürmern losgeangelt. und tatsächlich, es bissen eine menge kleiner barsche. alles schniepel um die fünf bis zehn zentimeter. aber ich war high und die nachbarskatze hat ordentlich was zu fressen bekommen. catch and release kannte ich damals noch nicht. aber der anfang war gemacht.

jahre später fuhren wir nach österreich, meinen opa auf seiner hütte besuchen. auf dem rückweg hielten wir an einem wildfluss an. ich hatte ein vorfach mit drei nassfliegen und wsserkugel bekommen. 20 meter flussaufwärts stand ein fliegenangler und wedelte mir was vor. ich füllte die wasserkugel und liess die montage abtreiben. beim zweiten mal brüllte ich "ich hab einen dran!" meine eltern lachten nur, sie waren überzeigt dass es nur die strömung war. aber tatsächlich, ich hatte eine schöne kleine bachforelle gefangen. der wedler ging leer aus. ich wundere mich bis heute, dass er nichts gesagt hat.

so, meine frau meckert, ich scheib gleich weiter.
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Beitragvon jojo » Dienstag 2. Februar 2010, 20:12

a17
mein erster kontakt mit dem angeln war mit 9 jahren da hat meine mutter mir aus der kur eine kleine rute mit rolle mit gebracht nach der schule machte ich mich mit dem fahrrad auf den weg von weilerswist nach metternich und kletterte beim metternicher angelverein über den zaun dann stand ich mit meiner kl. rute und zwei scheiben toastbrot vor einem vollen forellenzuchtteich es ging ca. 30 minuten gut da kam ein mann mit einem großen hund der schrie:was machst du denn da wenns du weg läufst jage ich den hund auf dich was ich zu der zeit nicht wußte es war ein arbeitskolege von meinem vater er nahm mir die angel ab und die schönen forellen weg mit den worten:die angel kannst du dir am samstag mit deinem vater hier abholen ich hatte tierische angst meinem vater das zu erzählen als ich dann zu hause war kam mein vater von der arbeit und er hat mir angemerkt das was nicht stimmte er hat dann so lange rumgebohrt bis ich ihm alles erzählt habe samstags sind wir dann dort hin gefahren und ich konnte mir erst eine moralpredig anhören danach sind wir nach hause gefahren und mein vater hat mich den samstag darauf mitgenommen zu einem nebenjob von ihm er sagte nimm deine angel mit wir fahren zum billigen leo der hat eien teich im garten da kannst du ein bißchen angeln (übrigens es ist der gleich teich wo dieter auch als knirps immer hin ist) es hat immer viel spaß dort gemacht auf die karauschen zu fischen besonders im sommer wenn vom besitzer die töchter durch den garten gehüpft sind a7 ja so bin ich zum angeln gekommen a11 gruß jojo
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Beitragvon Mimino » Dienstag 2. Februar 2010, 20:29

a17 ,



also ich weiss noch...ich war 8 Jahre alt und ging mit meinem Schwager Forellen ziehen...

Das war für mich der schönste Tag in meiner Kindheit...denn ich hatte sowas noch nie gesehen und gemacht.

An dem Tag habe ich meine Erste Forelle gefangen...

Dann fing langsam die Leidenschaft an..ich wollte jeden Sonntag dahin..leider ging das nicht...denn hat ja auch paar Mark gekostet..

Mit 12 Jahren habe ich dann meinen Nachbar kennen gelernt, der neu zu uns zog...da ging auch schon die Angelei an der Wupper an a7 a7

Da ich aber unbedingt mal mit an den Rhein wollte, entschloss ich mich den Schein zu holen...das ging dann fast 4 Jahre lang so..jedes Wochenende ans Wasser...immer wieder Brassen und Karauschen a16


Das war für mioch einfach ein unbeschreibliches Gefühl, wenn ich gegen ein Fisch kämpfen durfte..

Joa..und so fing das an mit der Leidenschaft am a8

Jetzt habe ich super nette Leute kennen gelernt und schön Angelstellen dank Zanderdieter!

Das wars von mir!

a11 beim a8


PS: Aber nen Zander habe ich trotzdem noch nicht a7 a7 a7 a7
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Beitragvon bea » Mittwoch 3. Februar 2010, 19:18

a17

bei mir hat es mit der angelleidenschaft etwas länger gedauert.

in den letzten 20 jahren wurde ich von marko zwar ein-bis zweimal jährlich zum mitgehen genötigt, aber ich war dann lieber pilze sammeln etc a7 a10 a7 ,während er geangelt hat.

erst als ich im schwedenurlaub 2008 meinen ersten meterhecht selbst gedrillt habe, wars um mich geschehen.
seit ich durch marko dann auch das fliegenfischen kennengelernt habe, kann ich mir ein leben ohne angeln gar nicht mehr vorstellen a4 a7 a3

gruß
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Beitragvon Michel81 » Donnerstag 4. Februar 2010, 14:31

so, jetzt schreib ich mal weiter. das meiste hab ich schon geschrieben. irgendwann war ich dann nochmal in schweden angeln, wieder ohne schein. habe einen schönen hecht und eine schöne forelle gefangen.

vor ein paar jahren habe ich mich dann gefragt, warum ich nie einen schein gemacht habe. ich war mit meiner freundin zusammengezogen und wohne jetzt mit blick auf den rhein. also habe ich im internet mal nachgeschaut, was man für den schein so alles braucht. ich habe dann viel online gelernt und habe den schein dann tatsächlich bestanden.

dann habe ich das forum hier gefunden und bin seitdem immer mal wieder mit dieter und kollegen angeln. fast alles was ich übers angeln am und im rhein weiß habe ich durch euch gelernt. jetzt muss der sohnemann noch etwas wachsen (ist grade 5 monate alt), dann kann er auch seine geschichte hier reinschreiben...
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Beitragvon Marky » Freitag 5. Februar 2010, 22:30

Als kleiner Panz war ich in Italien im Hafenbereich Angeln.
Später zur Schulzeit so mit 12 Jahren habe ich mit Klassenkameraden das Angeln wieder entdeckt. Nachdem mein Jugendfischreischein abgelaufen war und ich keinen Kontakt mehr zu meinen Kumpels hatte habe ich es dran gegeben was mein Vater nicht toll fand. Er hatte nur für mich den Bundesfischerreischein gemacht. a7

Tja Jahre später hat es mich wieder erwischt. Ein sehr guter Freund von mir geht auch schon Jahrzehnte Angeln. Ich war ein paar mal bei ihm am Wasser und es hat mich wieder erwischt. Seit letzten Jahr habe ich dann mein Schein. Seit gestern dann im Besitz meiner ersten Rheinjahreskarte.

Ich hoffe das diese Jahr der Köttinger See in Erftstadt wieder aufmacht und ich mir für dort auch eine Jahreskarte holen kann. Mein Kumpel ist dort im Verein.

Hoffe das ich hier im forum noch einige kennenlerne und wir uns bald mal am Vater Rhein oder auch woanders treffen.

gruß und wir sehen uns a5 beim a8

a14 a4
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Beitragvon Bream_Ol » Freitag 5. Februar 2010, 23:46

Also bei mir ist das so, das alle meine männlichen Vorfahren irgendwie mit dem Angeln oder Fischen zu tun hatten. Sprich, es waren einige Berufs- und auch Nebenerwerbsfischer darunter. Ich hab das Fischen also praktisch sozusagen mit der Muttermilch aufgesogen.
Das erstemal mit zum Fischen war ich, als ich man gerade laufen konnte. Hab da allerdings noch nicht geangelt, sondern bin den anderen gewaltig auf den Sack gegangen mit Fragen und hab denen ihre Verpflegung weggefressen ;-) Naja, von da an war ich (fast) immer mit dabei, wenn ich nicht grad verpennt hatte, denn der Alte ging immer früher aus dem Haus, wohl in der Hoffnung, das ich noch schlafen würde....... Denkste ;-)

Zwischenzeitlich war ich dann auch mit Haselnussstock und geklauten Haken und Würmern unterwegs, um Stichlinge zu ärgern.
Mit 10 Jahren durfte man bei uns in den Verein eintreten und von da ab war ich kaum noch irgendwo anders, als am Wasser, zu finden. Wir mussten uns nur einen erwachsenen Angler suchen und den fragen, ob wir unter seiner Aufsicht angeln durften. "Klar, aber geht da ein Stück weiter, damit ich ein bißchen Ruhe vor Euch habe! " Das ließen wir uns nicht zweimal sagen.

Ja, und unser Gerät damals ?
Darf man kaum erzählen... Bambusruten, 4-5 Meter lang, vom Eisenwarenhändler im Ort. Die waren bei ihm auf dem Dachboden gelagert, in voller Länge. Die wurden direkt in Transportlänge geschnitten und mit Messinghülsen versehen, die der Händler natürlich auch passend hatte. An die Spitze kam ne Drahtöse, ein wenig von der Spitze abwärts wurde ein Holzspan angewickelt, in den die Angelschnur eingehängt wurde. Rolle ?? keine! Hauptschnur war 0,35 bis 0,40mm stark. Gefangen haben wir damit alles, was Schuppen hatte.
Das waren oft nicht kleine Fische.
Futter ? Weizenkleie mit Anisöltropfen und eventuell Kartoffeln dazu.
Ja.... so fing das an und hat mich bis heut nicht losgelassen. Wobei das Fischefangen mittlerweile nicht mehr immer der alleinige Hauptgrund ist, zum Angeln zu gehen.
Was kann es schöneres geben, als in Norwegen in einem eiskalten Lachsfluss zu stehen, rund um einen herum springen die Lachse und Du versuchst, einen von denen an Deine Fliege zu bekommen. Oder um kurz nach Mitternacht in einer ruhigen Bucht sich still am Sonnenaufgang zu erfreuen, um plötzlich zu erschrecken, weil direkt neben Deinem Boot ein Schweinswal bläst ;-)
Essen, Schlafen, Fischen, sonst noch was ??

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Beitragvon der müde Joe » Dienstag 9. Februar 2010, 00:06

a17

Bei mir ist es die klassische Geschicht...

Als kleiner Junge bin ich immer mit meinem Vater an die Erft zum Angeln gegangen.
Mein Opa hatte damals nen Garten der an die Erft reichte.Da waren wir sehr oft...

Und ab und zu wenn mein alter Herr nen Fisch dranhatte, durfte ich dann auch mal kurbeln...:-)

Ich glaub es waren fast immer Karpfen....

Später gings dann immer zum Forellenpuff....

Ja, und irgendwann hab ich dann mit fangnix zusammen den Fischereischein gemacht....

Nicht sehr spektakulär,aber trotzdem schön a3

Gruß

der müde Joe
"Man nennt mich den müden Joe...die rechte Hand des Teufels..."

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Beitragvon recure » Dienstag 16. Februar 2010, 14:17

ich bin auch einer der verrückten, die mit 24 schon gut 18jahre angeln gehn :D
mein opa hat früher schon immer geangelt auf brassen und karpfen. da bin ich wohl auch schon mitgegangen, kann mich aber nicht mehr sonderlich dran erinnern.irgendwann hat mein vater dann den schein gemacht als ich 6 war und ab dann hat mich dass fiber richtig erwischt...ich bin jedes mal mit zum angeln und hab meinen vater am wochenende meisst um 5geweckt, weil ich wieder angeln gehen wollte :D
mein erster fisch war glaub ich ein rotauge von ca30cm. wir sind dann zusammen immer in der bonner gegend auf barbe gegangen. abends haben wir dann meisstens noch ne halbe stunde auf zander geangelt udn auch fast immer 1-2gefangen.
langsam aber sicher kam es dann, dass ich fast jedes mal mehr gefangen hatte als mein vater.
das ging dann so weiter bis ich dann mit 14 meinen eigenen angelschein hatte. in den ferien fast jeden tag aufs fahrrad geschwungen (später roller) und ab an den rhein oder an die sieg. aus platzgründen hatte ich dann meisstens nur eine spinnrute mit. so kam es, dass ich mich immer mehr aufs spinnfischen spezialisiert habe.
anfangs hab ich meinen vater immer noch mit fragen gelöchert, wo ich angeln gehen soll und was für köder ich mitnehmen soll, inzwischen hat sich das blatt gewendet. ich hab mir all sein wissen angeeignet und es mit eigenem verbessert und bin jetz der beste angler in der familie :D
ich habe es zwar ab und zu noch mit feedern versucht, aber länger als ne stunde oder 2 konnte ich nicht ruhig sitzen, vorallem nicht,wenn es an der oberfläche platschte. also grundruten umfunktioniert und wieder gespinnt.
vor 2jahren etwa habe ich dann erstmals meine erfahrungen mit gummi versucht...(im winter fängste halt nix mit wobblern).seit gut einem jahr klappts jetz eigentlich ganz gut.
joa zusammengefasst: ich kann nocht ohne!!!
dieses jahr hab ich mir mal vorgenommen nen schönen rapfen mit fliege/streamer zu fangen. mal schauen wies so läuft im sommer.
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