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Beitragvon Barschkönig » Samstag 28. April 2012, 12:16

Post verschlampt einen 1,20 Meter langen Riesenfisch

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Er hatte den dicksten Fisch seines Lebens an Land gezogen. Dann ließ ihn die Post vom Haken...

Klaus Timm traute seinen Augen nicht, als er nach langem Kampf seinen Fang einholte: An seiner Angel zappelte ein 1,20-Metern-Hecht!

Klar, dass der Mönchengladbacher sich diesen kapitalen Burschen aufbewahren wollte. Per Express-Versand schickte der 50-Jährige den Fisch tiefgefroren zu einem Tier-Präparator nach Berlin. Klaus Timm: „Nach seiner Ankunft wäre der Hecht dann aufgetaut und fertig zur Bearbeitung gewesen“.

Leider kam der tolle Hecht nur nie beim Präparator an. „Die Post hat meinen Fisch verschlampt“, sagt Timm. Von dem Fang seines Lebens ist nur ein Erinnerungsfoto geblieben. Als Entschädigung gab’s von der Post lediglich die Rückerstattung der 30 Euro Porto. Für Timm eindeutig zu wenig: „Das Paket war versichert, ich will den vollen Schadensersatz von 500 Euro!“

Die Post stellt sich trotz des verlorenen Fisches quer. Sprecher Dieter Pietruck: „Es handelt sich hier leider um ein temperaturgeführtes Gut, dass von der Haftung ausgeschlossen ist.“

Klaus Timm will jetzt Klage erheben.
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Beitragvon benji69 » Samstag 28. April 2012, 21:35

C&R
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Beitragvon wacko » Sonntag 29. April 2012, 18:34

korrekt!
Angeln ist die am schönste "vergeudete" Zeit!

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Beitragvon Subishi » Sonntag 6. Mai 2012, 20:05

Ich könnt mir nie ne Leiche an die Wand hägen. Müsste ich jedes mal heulen wenn ich das Tier sehen würde und wüsste, das ich es nur zur Dekoration getötet habe.
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Beitragvon zandernichtfinder » Dienstag 8. Mai 2012, 02:41

a17
Hallo Subishi,

wenn dieser Angler nach zig Jahren Fischen mal so einen Kaventsmann gefangen hat und er durch die Entnahme den Bestand nicht gefährdet, dann gönne ich ihm den Fisch, egal ob er dann die "Leiche" isst oder präparieren lässt.
Das Verspeisen ist bei einem solchen Kaliber nur ein kurzer, zweifelhafter Genuß, an einem guten Präparat kann er sich noch in Jahrzehnten erfreuen.

Habe vor Jahren die Präparatorin Kempf in Bremerhaven besucht und habe damals gesehen, wie gut Fischpräparation sein kann. Moderne Fischpräparation hat nichts mehr mit den verschrumpelten Hechtköpfen mit Zierkordel auf dunklem Brett zu tun. Da waren Präparate en Masse,
die wirkten wie Natur pur: Ein Zander, der drei kleine Rotaugen jagte, eine Bachforelle an einem großen Granitstein, ein großer Hecht in einer noch größeren Baumwurzel usw., und alles dreidimensional und natürlicher als jedes Foto. a6

Respektiere Deine Meinung, aber wenn auch ich bei einem solchen Fisch zu CundR tendieren würde, kann sinnvolle Verwertung auch Präparation bedeuten. Und wer als Normalverdiener für eine professionelle Präparation einen riesigen Batzen Geld aufbringt, dem kann man die Wertschätzung für den Fang wohl nicht absprechen. a16

Was mich da eher zum Heulen bringt, ist die Tatsache, dass jedes Jahr unzählige Tonnen Fleisch und auch Fisch verderben und wegen Überlagerung entsorgt werden. Das ist schlimm und absolut sinnlos. a12


a11
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Beitragvon zandernichtfinder » Dienstag 8. Mai 2012, 13:49

a17

Und übrigens: Professionelle Präparatoren häuten den Fisch und liefern dem Auftragsteller zum Präparat das Filet wie ein guter Fischhändler vakuumverschweißt und gefrostet aus.

Deswegen zur Aufklärung: Präparation bedeutet definitiv nicht, auf die Mahlzeit verzichten zu müssen.

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