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Mit Köderfisch auf Zander


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Mit Köderfisch auf Zander

Beitragvon anjepieft » Donnerstag 17. März 2011, 16:18

Mooin zusammen,
ich wollte mal nachhören ob ihr ein paar Tips für mich habt was das Grundangeln mit Köderfisch angeht.

1. Der Köderfisch
Ich habe gelesen das Meeresfische wie z.B. Sardinen besser als Süsswasserfische wie z.B. Rotaugen fangen. Stimmt das?

2. Die Montage
Wie sollte ich am besten den Köder befestigen?
Schlucken die Zander den Köderfisch mit dem Kopf voran?
Sollte ich einen Einzelhaken oder Drillinge verwenden?
Wie ich weiterhin gelesen habe ist es sehr erfolgsversprechend ohne jegliche Bebleiung und nur mit dem Köder als Wurfgewicht zu Angeln. Ist das am Rhein überhaupt möglich oder sollte ich mit einem Laufblei an der Strömungskante Fischen?

3. Der Platz
Welche Stellen einer Buhne sind überhaupt dazu geeignet um endlich nen Stachelritter an den Haken zu bekommen? Die Strömungskante, der Kessel oder wo sonst?

4. Die Krabben
Ist es schlimm wenn der Fisch dann auf dem Grund liegt? Ist das Problem mit den Wollhandkrabben wirklich so gravierend?

Ich würde auch gerne mal mit euch losziehen um mein Praktisch nicht vorhandenes Wissen zu erweitern.

Fragen über Fragen

Gruß
Johannes
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Beitragvon Elvis » Donnerstag 17. März 2011, 18:29

Also der Dieter wird dir wohl das wichtigste zur Montage erklären.

Kleine schlanke Fische,Fingerlang/Handlang sind sehr gut.

Sardienen hab ich einmal verwendet.Hat nichts drauf gebissen,lassen sich scheiße anködern(total weich) und alles was du anpackst stinkt wie Sau.
Finger weg!!!!!!
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Beitragvon zandernichtfinder » Donnerstag 17. März 2011, 20:56

Habe mit den Meeresfischen ähnliche Erfahrungen wie Elvis gemacht:
Im Süßwasser x-mal versucht, nie darauf gefangen. a8

Vielleicht wird beim Führen am Spinnsystem oder allgemein beim Auswerfen der Schnappreflex ausgelöst und sich mal ein Räuber irgendwann erbarmen zu beißen, aber als unbewegter Köder auf Grund für mich mittlerweile reine Zeitverschwendung.

Es gibt die Theorie, dass Meeresfische als Köder im Süßwasser dann gut funktionieren, wenn sich das Gewässer eher in Meeresnähe und nicht zu weit im Binnenland befindet. Fand die Theorie anfangs seltsam, aber wenn man sich anschaut, dass die Sache mit den Meeresfischen als Hechtköder aus England kommt und sich da jedes Binnengewässer relativ meeresnah befindet, könnte da schon was dran sein. Und die deutschen Fänge, wie z.B. die von Matze Koch, stammen meist auch aus den meeresnahen Gewässern Ostfrieslands oder Schleswig-Holsteins und sind für unsere rheinischen Bedingungen nicht der Maßstab.

Zum Thema System wird Dir Meister Dieter beste Tips geben können.

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Beitragvon anjepieft » Freitag 18. März 2011, 09:44

Vielen Dank schonmal für die Tips.
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Beitragvon Michel81 » Freitag 18. März 2011, 13:34

A bad day of fishing can still become a great day of drinking!

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Beitragvon anjepieft » Freitag 18. März 2011, 14:05

Ist ne super Anleitung a1
Was für ein Köfi ist denn empfehlenswert?
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Beitragvon Michel81 » Sonntag 20. März 2011, 00:16

Am besten das, was auch natürlich im Gewässer vorkommt. Also Rotauge und so weiter. Die Fische fressen meistens das, was sie gewöhnt sind.
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Beitragvon Welsgeier » Sonntag 20. März 2011, 01:39

kleine döbel.
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Beitragvon anjepieft » Montag 21. März 2011, 13:01

So war gestern abend kurz (2 1/2 std.) mit der Montage vom Dieter am Rhein. Hab wie eigentlich immer nix gefangen. Von der Montage bin ich trotz dessen begeistert. Sie ist einfach und mein Köfi war nicht abgefressen.
Jetzt hab ich aber doch noch einige Fragen:

Ich habe hier im Forum gelesen das empfohlen wird das man die Montage reinpendeln soll. Liegt die Montage dann nicht zu nah an der Steinpackung, oder ist genau das gewünscht?

Dann ist da noch was zur Bissanzeige. Ich habe keine Freilaufrolle und habe deshalb die Bremse ganz locker eingestellt. Das Problem war das die Rutenspitze ständig wackelte und ich somit nicht sicher war ob es sich um einen Biss handelte oder ob es nur die Strömung war.

Wie ist denn die optimale Größe des Köfis? Ich hatte nur welche die zwischen 17 und 20 cm waren. Sollte ich es bei solchen größen lieber mit Fischfetzen versuchen? Wenn ja, welchen Teil vom Fisch soll ich nehmen?

Wieder mal viele Fragen.

Gruß
Johannes
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Beitragvon ZanderDieter » Dienstag 22. März 2011, 20:02

a17 Die Montage funktioniert am besten von höher gelegener Stelle.So wie bei Uns in Köln von der Ufermauer.Wenn Du an der Steinpackung angelst,musst Du die Rute möglichst steil stellen.Dann ist der Köfi auch über dem Grund!Meist nehmen Wir 10 bis 20cm Köfis.Die Montage gar nicht weit werfen.Wie gesagt,pendeln am besten.Köfi festhalten und Blei voran.Ein zwei Meter vor die Steinpackung genügt.Mit der Zeit wirst Du die Bisse schon erkennen.Sind Erfahrungswerte!
Viel Spass und Petri!
Dieter!
Immer am Rhein! Immer am Fisch!

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